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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 219: Große Pasteten, Pastete von Schnepfen
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fest zusammen gewürgt, zweimal ausgewallt und überschlagen werden, man
macht 2 Teile daraus, wallt sie rund oder oval (länglichrund), bestreicht einen
Bogen Papier mit Butter, legt den Teig darauf, tut die Hälfte von dem Hachis
(Gehackten) auf den Teig, und breitet ihn so groß aus, daß die 3 Rebhühner
dicht nebeneinander darauf liegen können; ist aber die Pastete oval, so legt
man sie der Länge nach dicht aneinander, und den übrigen Hachis vollends
darauf. Nun wird der andere Teil des Teigs gewallt, der untere Teil am Hachis mit
einem Ei wohl bestrichen, dann der obere Teil darüber gelegt, neben herum ganz
fest zugedrückt, und mit der Hand mehr in die Höhe getrieben. Hierauf
wird die Pastete gleich herum beschnitten, und mit einem Ei bestrichen. Beide Teile
des Teiges schlägt man wie einen breiten Saum ein, und windet einen Rand. Wenn
die ganze Pastete bestrichen ist, wird in der Mitte eine Öffnung wie ein kleiner
Finger gemacht, daß der Dampf beim Backen aus der Pastete kann und sie nicht
aufreißt. Das übrige von dem Teig wallt man, schneidet davon 3 Zotteln
auf die Pastete, befestigt sie mit kleinen Hölzlein, und bestreicht sie ebenfalls.
Von steifem Papier werden endlich handbreite Streifen geschnitten, mit Butter bestrichen,
und mit starken Stecknadeln ganz fest um die Pastete herum befestigt. Sie muß 2
Stunden im Backofen stehen. Will man sie auftragen, so werden die Stöcklein
herausgenommen, und dagegen frische hineingesteckt, dann die ungerupften Köpfe
in die Stöcklein
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