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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 214: Große Pasteten, Blinde Pastete
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Aufsetzen ist, so ist es ratsamer, wenn man einen gut verfertigten Butterteig dazu
nimmt. So groß nun eine Pastete werden soll, von einem Pfund oder halben Pfund
Butter, schneidet man den Teig von einander, wallt ihn zu 2 gleichen Böden,
schneidet solche nach einer Zinnplatte, legt den einen Boden auf ein mit Mehl bestreutes
Blech, schneidet von dem andern Teil des Teigs in der Mitte einen Deckel etwa eines
kleinen Tellers groß oder wie man die Öffnung haben will, heraus, bestreicht
den unteren Boden neben herum mit einem Ei, legt den ausgeschnittenen Teil gleich
darauf, schneidet neben Schuppen darein, und wallt den herausgeschnittenen Teig
nebst dem andern übrigen Teig aus, bringt dann etliche Bögen Papier in
die Rundung und in eine Höhe, so groß die Öffnung der Pastete ist,
legt über dieses runde Papier, welches zuvor mit Mehl bestreut wird, den Deckel,
und bestreicht ihn oben mit Eiern. Der noch übrige Teig wird mit Weinbackes-Mödeln
ausgestochen, und auf dem Deckel nach Belieben herumgelegt; hat man keine solche
Mödel, so kann noch ein ausgewalltes Blättlein auf den Deckel gelegt,
und ausgeschnitten werden. Die Pastete und der Deckel wird hierauf mit einem Ei
bestrichen, und jedes besonders gebacken. Kann man mit dem Papier nicht wohl zurecht
kommen, so ist ein hölzernes Mehlschüßlein, wenn man damit versehen
ist, das bequemste dazu, dasselbe wird mit einem Blatt Papier umwickelt, mit Mehl
bestreut, und der Deckel darauf gelegt. In eine jede blind gebackene Pastete, sie
sei von welcher Art sie wolle, können
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