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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 563: Eingemachte Früchte und Gefrorenes, Zuckerbirnen
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So viel Pfund abgezupfte Beeren, so viel Zucker nimmt man, und rechnet auf das Pfund
einen starken halben Schoppen Wasser zum Läutern. Wenn der Zucker keinen Schaum
mehr wirft, werden die Johannisbeeren hinein getan. So bald sie kochen, wird der
Schaum immer davon abgeschöpft, bis es keinen mehr gibt. Wenn sie so lange
gekocht haben, bis die Beeren anfangen zu sinken, können sie vom Feuer weggesetzt,
auf ein Porzellangeschirr geschüttet, kalt in Gläser oder Porzellangefäße
gefüllt, wie jede Frucht mit einem Wachspapier wohl verwahrt und zugebunden
werden. Statt des Wachspapiers kann man auch ein Blättchen weißes Papier
in Branntwein tunken und dasselbe auf die eingemachten Früchte legen.
Kleine Zuckerbirnen einzumachen
Die Birnen werden geschält und die Butzen herausgeschnitten, die Stiele aber
bleiben daran. Hierauf läßt man die Birnen in einer messingnen Pfanne
mit siedendem Wasser einen Wall aufkochen, legt sie zum Abtrocknen auf ein Tuch,
steckt dann in jede derselben in die eine ein ganzes Nägelein, in die andere
aber ein Stücklein Zimt. Zu 2 Pfund Birnen rechnet man ein Pfund Zucker, läutert
diesen nach langer Fäden Art, legt die Birnen darein und die klein geschnittenen
Schalen von einer Zitrone dazu. Wenn sie eine Zeitlang gekocht haben und rein abgeschäumt
sind, tut man sie in eine Porzellanschüssel, läßt sie über
Nacht stehen und kocht sie den andern Tag wieder etwas auf, bis der Zucker dicklich
ist. Nun werden sie in ein
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