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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 562: Eingemachte Früchte und Gefrorenes, Johannisbeeren
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zugedeckt viermal aufwallen. Sobald sie kalt sind, tut man einen Pfirsich um den
andern in ein Zuckerglas oder Porzellangefäß, den zurückgebliebenen
Zucker dazu und einen halben Schoppen Branntwein darunter. Ist das Geschirr nicht
voll, so wird etwas Sirup darauf getan, damit die Früchte gut bedeckt sind.
Wenn sie kalt sind, werden sie noch mit einer Blase wohl verwahrt.
Johannisbeeren (Träublein) mit Stielen
Von schönen Johannisbeeren bindet man je 3 oder 4 Träublein in ein Büschelein,
läutert ein halbes Pfund Zucker nach kurzer Fäden Art und legt die gebundenen
Büschelein so darein, daß keines auf das andere zu liegen kommt. Wenn
sie eine Zeitlang gekocht haben, tut man sie auf eine Porzellanplatte, kocht wieder
ein frisches Gelege Träublein in dem Zucker und legt es abermals auf die Platte.
Der zurückgelassene Saft wird aufgehoben und zum Gelée gebraucht. Sobald
die Büschelein alle kalt sind, bestreut man ein weißes Blech stark mit
Zucker, legt die Büschelein darauf und stellt sie in ein gemäßigtes
(temperiertes) Zimmer zum Abtrocknen. Sind sie ein paar Tage darin gewesen, so legt
man sie in ein dazu bestimmtes großes Haarsieb und läßt sie darin,
bis sie ganz abgetrocknet sind. Wenn sie auf diese Art gut getrocknet sind, können
sie ein ganzes Jahr aufbehalten werden. Man setzt sie zum Nachtisch auf, garniert
auch Torten damit.
Johannisbeeren in Zucker
Es werden schöne Johannisbeeren abgezupft.
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