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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 561: Eingemachte Früchte und Gefrorenes, Pfirsiche in Branntwein
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aus dem Zucker auf eine Platte, läßt sie kalt werden, spickt sie mit
Zimt, Nägelein und Pomeranzenschalen. In den zurückgebliebenen gekochten
Zucker tut man auf jedes genommene halbe Pfund noch ein Viertelpfund Zucker, läutert
diesen nach langer Fäden Art, nimmt die Nüsse darein, und läßt
es miteinander noch recht kochen. Wenn sie sauber abgeschäumt sind, läßt
man sie in einem Geschirr kalt werden, behält sie in Gläsern oder in einem
Porzellangefäße auf und verwahrt sie wohl mit einem Wachspapier. Das
Papier muß oben gestupft werden, welches bei allen eingemachten Sachen zu
befolgen ist. Sollte der Saft durch die Länge der Zeit kandiert werden, so
müssen die Nüsse wieder mit einem halben oder ganzen Schoppen Wasser umgekocht
werden.
Pfirsiche in Branntwein
In einer messingnen Pfanne macht man Wasser siedend und tut ungefähr 24 bis
30 fast zeitige Pfirsiche hinein. Sobald man sieht, daß sich die Haut davon
ablöst, setzt man die Pfanne vom Feuer weg, läßt sie abkühlen,
nimmt die Pfirsiche aus dem Wasser, zieht die Haut davon ab, legt sie auf ein Sieb,
daß sie abtrocknen, läutert 2 Pfund Zucker, legt die abgetrockneten Pfirsiche
darein, deckt sie zu, läßt sie mit 3 bis 4 Wällen aufkochen, schäumt
sie wohl ab, schüttet sie dann in eine irdene oder Porzellanschüssel,
läßt den andern Tag den Zucker von den Pfirsichen allein 8 bis 10 Wälle
tun, gießt solchen an die Pfirsiche, läßt sie wieder stehen, und
am dritten Tag Zucker und Pfirsiche untereinander
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