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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 565: Eingemachte Früchte und Gefrorenes, Mirabellen einzumachen
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Zucker, läutert denselben dünn, kocht die Frucht in dem Zucker, legt sie
mit einem silbernen Löffel auf eine Porzellanschüssel, gießt den
Zucker darüber, den andern Tag aber denselben (Zucker) wieder ab, kocht die
Reineclauden etwas stärker darin, behält sie wieder über Nacht auf,
und macht es auf diese Art noch zweimal. Das letzte Mal kocht man den Zucker dick
ein, legt die Reineclauden mit einem Löffel pünktlich in ein Glas, gießt
den gekochten Zucker darüber und verwahrt sie mit einem Wachspapier.
Mirabellen einzumachen
Mit diesen verfährt man wie mit den Reineclauden, nur wird, wenn sie im ersten
Zuckerwasser gekocht sind, die klein geschnittene Schale von einer Zitrone nebst
dem Saft derselben darein getan, damit beides noch einigemal mitkocht. Es ist aber
dabei wohl Acht zu geben, daß die Frucht niemals zu stark kocht, weil sie
wässerig ist und gerne zerfällt. Auch ist bei allen eingemachten Früchten
das Abschäumen eine Hauptsache.
Quitten einzumachen
Die Quitten werden geschält, zu dünnen Schnitzen gemacht, im Wasser halb
weich gekocht, wieder herausgenommen und auf ein Tuch gelegt. So schwer die Quitten
wiegen, so viel Zucker läutert man, tut die Quitten nebst kleingeschnittenen
Zitronenschalen darein, ein Stücklein verbröckelten Zimt und einige ganze
Nägelein dazu. Sobald die Quitten ganz weich und kurz eingekocht sind, füllt
man sie in beliebige
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