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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 328: Zulagen auf Gemüse, Kalbsrippen
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anzurühren ist, vermengt eine Hand voll Semmelmehl mit Pfeffer und Salz, zerläßt
in einem breiten Geschirr Butter, kehrt die geklopften Rippen in dem Semmelmehl
um, legt eines an das andere in die Butter, und brät sie auf beiden Seiten
gelb.
Kalbsrippen auf andere Art in Papier aufzustellen
Von einem Bogen weißem Papier wird nach Beschaffenheit des Rosts eine ovale
oder runde Form gemacht, dieselbe an den 4 Ecken des Papiers, wo es zusammengelegt
ist, mit 4 starken Stecknadeln befestigt, oder durch ein paar Stiche mit Fäden
vernäht, und das Papier stark mit Butter bestrichen. Die Kalbsrippen klopft
man wohl, reibt eine Hand voll weiches Brot zart auf dem Reibeisen, vermengt ziemlich
gehackte Petersilie, etwas Pfeffer und Salz darunter, bestreicht die geklopften
Rippen auf beiden Seiten mit zerlassener Butter, kehrt solche in dem untereinander
Gemengten um, legt sie in das bestrichene Papier, und brät sie langsam auf
dem Rost. Das Papier darf man nicht verbrennen lassen. Sobald sie fertig sind, nimmt
man die Stecknadeln heraus, und legt sie samt dem Papier auf eine Platte. Sie sind
saftiger als die vorhergehenden, und zu jedem Gemüse gut.
Kalbsrippen auf noch eine Art
Die Rippen werden ebenfalls wohl geklopft, in Mutschelmehl, Salz und Pfeffer umgekehrt,
und in zerlassener Butter, welche überhaupt bei den Rippen nicht gespart werden
darf, gelblich
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