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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 326: Zulagen auf Gemüse, gebackene Gänseleber
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gegeben. Die Petersilie darauf zu backen darf man nicht vergessen. Sie kann zu jedem
Gemüse gegeben werden.
Gebackene Gänseleber
Diese wird zu etwas dickeren Stücklein geschnitten, als die Kalbsleber, ebenfalls
in Mehl und Gewürz umgekehrt, auch etwas länger als die Kalbsleber im
Schmalz gebacken. Sie ist sehr gut zum sauren Kraut. Es kann auch eine Sauce nach
dem Backen darüber gegossen werden, wie sie bei den Saucen zu finden ist.
Kalbsleber auf andere Art
Man schneidet die Leber ebenfalls zu dünnenSchnitten, legt alle auseinander
auf ein Brett, überstreut sie mit Pfeffer, Nägelein und ein wenig Mehl,
und legt ein gutes Stück Butter in eine breite Kachel. Wenn die Butter zu schäumen
anfängt, überlegt man die Kachel mit Salbeiblättern, tut die Leber
darauf, und bestreut sie wieder mit Pfeffer und Nägelein. Sie wird schnell
gebraten, nur einmal umgekehrt, und erst beim Anrichten gesalzen, weil sonst die
Leber durch das Salz hart wird.
Gefüllte Kalbseuter
Die Euter werden sorgfaltig ausgehöhlt, die Brosamen von einem Weck oder Weißbrot
in Milch eingeweicht, eine fein geschnittene Zwiebel und ein wenig Petersilie in
einem Stücklein Butter abgedämpft. Hat man ein wenig Nieren, etwas von
einem Brieslein oder etliche Krebsschwänze, so schneidet man es klein, nimmt
es zu
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