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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 574: Eingemachte Früchte und Gefrorenes, von Kaffee
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von einer Zitrone ganz fein darein, läßt den Zucker ein wenig abkühlen,
rührt dann das Mark in einer Schüssel langsam damit an, tut alles zusammen
in die Pfanne, läßt es unter beständigem Rühren auf Kohlen
ein wenig aufkochen, gießt es in Porzellanhäfen und bewahrt es darin
auf. Wenn es kalt ist, wird ein Wachspapier darauf gelegt und ein wenig Kirschgeist
darüber gegossen.
Gefrorenes von Kaffee
Zu einer halben Maas guter Milch kocht man ein Viertelpfund hellgelb gerösteten
aber nur verknirschten Kaffee nach Proportion mit etwas Zucker, verklopft 12 Eigelb
stark in einem Hafen, rührt die gekochte Kaffeemilch langsam daran, läßt
es noch ein wenig damit anziehen, treibt es dann durch ein Haarsieb, tut es in eine
dazu verfertigte zinnerne Büchse und setzt dieselbe in einen hohen Kübel,
daß rings herum gestoßenes Eis gelegt werden kann, welches beständig
umgekehrt werden muß. Wenn sich nun die Masse an die Büchse gefroren
ansetzt, wird das Gefrorene mit einem langen hölzernen Löffel fleißig
abgelöst und unter das noch nicht Gefrorene gemischt. An das Eis, welches im
Kübel ist, tut man etwas Salz, damit es stärker gefriert. Die Büchse
muß wohl verwahrt sein, damit kein Eiswasser oben hineinläuft. Wenn es
nun durchaus gefroren ist, füllt man's mit dem Löffel in obere Tassen.
Auf diese Art wird alles folgende Gefrorene verfertigt.
Gefrorenes von Himbeeren
Macht man's außerhalb der Himbeerzeit, so wird ein Schoppen Himbeersaft, ein
halber Schoppen
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