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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 573: Eingemachte Früchte und Gefrorenes, Himbeermark
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Saucen aufbewahrt werden. Zu diesem letztem darf man auch geringeren Zucker nehmen.
Himbeermark
So viele verlesene Himbeeren, als man Mark machen will, werden durch ein Haarsieb
getrieben. Zu einem Schoppen Mark wird ein halbes Pfund feiner Zucker genommen,
derselbe gestoßen, an das Mark gerührt, dann dasselbe in einer messingnen
Pfanne oder Kastrol unter fleißigem Rühren auf Kohlen ziemlich dick gekocht
und in Porzellanhafen aufbehalten. Von diesem Mark nimmt man außerhalb der
Himbeerzeit, rührt es mit gutem süßem Rahm an, reibt von einer halben
Zitrone die Schale darein und gibt es als eine Creme.
Mark von Hägen oder Hangbuden
Es werden Hägen verschnitten, recht ausgeputzt, 2, 3 auch mehr Maas in einen
reinen Hafen getan und 2 bis 3 Tage stehen gelassen. Wenn sie durchaus weich sind,
nimmt man etwas davon in ein Haarsieb und zwingt es mit einem reinen Löffel
durch. Zum Durchtreiben dürfen jedesmal 2 oder 3 Eßlöffel Wein genommen
werden. Das Mark wird immer unten am Sieb mit einem Eßlöffel abgenommen
und in ein besonderes Geschirr getan, das im Sieb Gebliebene aber, wenn es kein
Mark mehr gibt, weggeworfen und wieder frisches darein genommen, nur niemals zu
viel auf einmal, weil es sonst schlimmer zu bearbeiten ist. Wenn alles beisammen
ist, wiegt man das Mark, nimmt zu einem Pfund Mark 3 Viertelpfund Zucker, läutert
diesen nach kurzer Fäden Art, schneidet die Schale
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