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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 128: Gemüse, Frankfurter Klöße
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so wird ein pfündiger Hecht oder eine Forelle dazu gebraten.
Anmerkung. Bei allen Puddings (franz. Boudins) ist die Bemerkung zu machen, daß jeder
Pudding in einen hohen Hafen gehängt, und das Leere von der Serviette in der
Hand vom Hafen gleich herum gewickelt, oder mit einer Schnur befestigt werden muß,
damit der Pudding seine Rundung behält, nur kann er in keinen Stollhafen oder
Kachel getan werden, weil sonst die Serviette verbrennen würde.
Im zweiten Teil dieses Kochbuchs ist eine neue Art Puddingformen angezeigt, welche
besser ist, als eine Serviette.
Frankfurter Klöße oder Knöpflein
Für 6 Personen schneidet man 3 Weißbrote oder Kreutzerwecken zu Bröckelein,
gießt über den halben Teil davon einen Schoppen süße Milch,
röstet den andern halben Teil gelb in Butter oder Schmalz, schneidet 12 Loth
grünen oder dürren Speck klein, so wie auch eine Hand voll Petersilie
und eben so viel grüne oder dürre Zwiebeln, läßt den Speck
in einer eisernen Pfanne vergehen, dämpft das Grüne in dem Speck, tut
das geröstete Brot und gedämpfte Grüne an den geweichten Weck, Salz,
Pfeffer und Muskatnuß dazu. Alsdann wird ein halbes Pfund Mehl mit 2 ganzen
und 2 gelben Eiern nur ganz leicht angerührt, bis es einander angenommen hat;
scheint es zu dick, so wird es ein wenig mit Milch angefeuchtet, und in einer Kastrol
oder Kachel Wasser siedend gemacht, worin Salz und ganze Petersilie ist, damit diese
wieder ganz herausgenommen
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