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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 133: Gemüse, Milch-Klöße
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Feuer feines Mehl darein, bis es ein ganz fester Teig ist, und schaft solchen ganz
glatt. Wenn sich keine Knollen mehr darin befinden, wird einer welschen Nuß groß Butter
darein getan, dann schält sich der Teig von der Pfanne los, und wird nun in
eine Schüssel genommen. Sobald er ein wenig abgekühlt ist, schlägt
man 5 bis 6 Eier langsam hinein, und rührt den Teig bei jedem eingeschlagenen
Ei so lang, bis er wieder glatt ist, tut hierauf Salz und Muskatnuß darein,
legt von dem Teig Klöße in Fleischbrühe ein, und deckt sie zu. In
einer kleinen Viertelstunde sind sie fertig. Ehe man sie anrichtet, werden 2 Eigelb
mit der Brühe abgezogen, über die Klöße gegossen, und schnell
aufgetragen, weil sie sich gern setzen.
Gebrühte Klöße in Milch
Es wird der nämliche Teig wie zu den vorhergehenden verfertigt, nur daß kein
Gewürz und wenig Salz darein kommt, dann macht man eine Maß Milch siedend,
legt runde Klöße oder lange auf einem Brett mit dem Messer gemachte Würstlein
darein, bestreicht eine Kastrol oder ein Polageblech, worauf ein Deckel paßt,
stark mit Butter, legt die Klöße mit dem Schaumlöffel aus der Milch
darein, und setzt den Deckel mit Kohlen darauf. Die übrig gelassene Milch wird
aufbehalten, und etwas Zucker darein getan. Sobald die Klöße gelb sind,
gießt man die Milch daran, und gibt sie gleich zu Tische.
Gerührte Milch-Klöße
Zu einer Platte für 4 Personen rührt man ein Viertelpfund Butter leicht,
schlägt 3 bis 4
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