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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 212: Große Pasteten, Fleischpastete
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Salz und Muskaten auch darein genommen. Von dem verfertigten Butterteig wird nun
der halbe Teil, so groß die Pastete werden soll, ausgewallt, das Blatt in
ein Potage- oder Backblech auf Papier gelegt, die gerührte Masse darauf gefüllt,
der übrige halbe Teil ebenfalls zu einem Boden gewallt, darüber gelegt,
nach Gefallen ausgeschnitten, mit einem Ei bestrichen und gelb gebacken.
Gehackte Fleischpastete
Es wird ein guter Butterteig verfertigt. Von einem halben Pfund gibt es immer eine
Pastete für 6 bis 7 Personen. Man nimmt entweder ein Stück übriggelassenen
Braten, oder muß solcher erst dazu gebraten werden; anderthalb Pfund sind
genug. Das Fleisch schneidet man, nimmt von einer halben Zitrone die Schale nebst
dem Mark, 4 Loth Sardellen oder einen halben Hering, für 2 kr. Kappern, eine
kleine Zwiebel, ein wenig Petersilie, und wenn das Fleisch nicht fett ist, auch
2 Loth Mark dazu, hackt dieses zusammen - nur nicht zu klein, röstet ein paar
Messerspitzen voll Mehl gelb in einem Stücklein Butter, dämpft das Gehackte
darin, und tut ein Glas Wein, Salz und Muskaten daran; wenn es ein wenig gekocht
hat, schüttet man's auf eine Platte und läßt es erkalten. Der verfertigte
Butterteig wird zu 2 Teilen gewallt, die Fülle auf die eine Hälfte gleich
ausgeteilt, neben von einem verrührten Ei bestrichen, der andere halbe Teil
darüber getan, neben mit Schuppen sonst aber nach
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