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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 207: Große Pasteten, Butterteig von Wasser
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Teig ganz fertig. Will man solchen zu kleinen Pasteten nehmen, so wird er einen
starken Messerrücken dick ausgewallt, zu großen Pasteten aber muß es
etwas dicker geschehen. Wenn man dieses pünktlich beobachtet, und nicht mehr
wallt, so wird es niemals fehlen. Auch muß der Teig nicht zu viel mit der
Hand angerührt, und jedesmal, wenn Mehl darunter gestreut wird, über das
Wallholz gelegt werden.
Anmerkung. Im Sommer, wo die Butter mehr Fett hat, ist es hinlänglich, wenn
man zum halben Schoppen Milch nur 3 Viertelpfund Butter nimmt, im Winter hingegen
muß es bei einem Pfund bleiben.
Butterteig von Wasser
Zu diesem wird das Gelbe von 6 Eiern und ein halber Schoppen frisches Wasser nebst
dem benötigten Salz wohl verrührt, und dann der Teig auf die vorgemeldete
Art geschafft, nur daß ein halbes Viertelpfund Butter weiter als zum Milchteig
genommen wird. Er kann ebenfalls zu allen Arten Pasteten gebraucht werden.
Geriebener Butterteig
Dieser wird gemeiniglich zu kalten Pasteten gemacht. Man schlägt nämlich
2 Eier in eine Schüssel, nimmt 4 Eßlöffel voll sauren Rahm und ein
kleines Trinkglas Wasser dazu, schneidet ein Pfund Butter darein, tut Salz daran,
rührt dies wohl untereinander, und nach diesem so viel Mehl darein, bis es
einen ganz festen Teig gibt. Wenn derselbe geschafft ist, wird er ausgewallt, und
zweimal übergeschlagen. Alsdann
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