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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 163: Backwerk, Zitronentorte
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verrührtem Zucker glasiert, und in der Wärme schnell abtrocknen lassen.
Zitronentorte
Zwei schöne Zitronen werden an Zucker abgerieben, das Abgeriebene nebst 12
Loth klarem Zucker in einen Reibasch getan, mit 8 Eidottern eine gute Viertelstunde
gerührt, dann 6 gestoßene Zwieback und 1/2 Pfund geriebene süße
Mandeln, den Saft der 2 Zitronen, endlich den Schnee der Eier, langsam unter die
Masse gerührt, ein Tortenblech mit Linzer- oder mürbem Teig belegt, die
Masse darauf gestrichen und langsam gebacken; oder auch die Teigplatte vorher ausgebacken
und mit dem Guß noch eine Weile in den Ofen geschoben.
Wiener-Torte
Man rühre 3/4 Pfund abgeklärte Butter mit 4 Eiern und 2 Dottern, 12 Loth
Zucker und Zitronenschale gut ab, würke 20 Loth Weizen- und 10 Loth Kartoffelmehl
hinein, lasse es über Nacht erkalten, teile es dann in 4 Teile, backe von jedem
einen Kuchen auf Papier, bestreiche dann 3 derselben mit Eingemachtem, den vierten
oben darauf; wie beim Rezept Punschtorte ein Zimteis
darüber gemacht und aufgetragen. Man kann um diese Torten, sobald die Teile übereinander
gesetzt sind, noch einen Rand von naß gemachten Oblaten kleben und mit dem
Gusse in der Röhre trockenen lassen, was ihnen noch ein schöneres Ansehen
gibt.
Auch von Linzer- oder Blätterteig kann man sie machen; von dem letzteren werden
sie am schönsten wenn man sie terrassenförmig übereinander setzt;
das heißt: jeden Kuchen um so viel kleiner formt,
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