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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 159: Backwerk, Obstkuchen
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Kuchen gestrichen, Butterklümpchen darüber gezettelt; ist es Blätter-
oder mürber Teig, mit Kreuzgittern oder einer dünnen Teigplatte belegt
und gebacken.
Kleine Obstkuchen
Werden von Blätter- oder mürbem Teig mit einem weiten umgekehrten Glase
oder in Mehl eingetauchtem kleinen Blechrande, sobald der Teig dünn aufgetrieben
ist, ausgestochen, ein Rand umgebogen, wie die großen belegt und gebacken.
Sparkuchen
10 Eier, 10 Löffel abgeklärte Butter, 10 Löffel Zucker, das Gelbe
einer Zitrone, ein Teelöffel voll Zimt. Davon mit Mehl durchknetet, einen ziemlich
derben Teig gemacht, 2 Kuchen strohhalmsdick aufgetrieben, mit Butter, Zucker, Zimt
und Mandeln belegt und gebacken.
Aschkuchen, auch Bäbe genannt
Wird ganz wie der Stollenteig eingemengt, doch etwas
mehr Milch zugegossen; in irdene, in der Mitte mit einer Erhöhung versehene,
dick mit Butter ausgestrichene Formen gebracht und gebacken.
Geschlagener Aschkuchen
Man reibe 1 Pfund frische Butter, in einem lauwarmen Asche zu Schaum, schlage 18
Eidotter, eins nach dem andern hinzu, desgleichen nach und nach 1 Pfund gut ausgetrocknetes
feines Weizenmehl, 1/2 Pfund klar gesiebten Zucker, die abgeriebene Schale einer
Zitrone, 20 Stück geriebene bittere Mandeln, 6 bis 8 Löffel dicke Hefen,
zuletzt das Weiße der Eier zu
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