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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 27: Gemüse, Pastinaken
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und zuletzt Fleischbrühe und ganz wenig Semmelkrume daran, rührt sie jedoch
behutsam um, da sie sehr mehlreich sind und leicht zerfahren.
Pastinaken und Petersilienwurzeln
Lassen sich eben so zubereiten wie die Zuckerwurzeln; nur bleibt bei den Ersteren
die Petersilie weg; die Letzteren aber kann man statt der Semmelkrume auch mit bräunlichem
Mehle einbrennen.
Puffbohnen
Man keimt die noch nicht zu alten und mehlreichen Bohnen, sobald sie aus der äußeren
grünen Schale gelöst sind, ab, schwenkt sie mit Salz, und setzt sie mit
kochendem Wasser zum Feuer. Sobald sie weich sind, gießt man die Brühe
hinweg, röstet Mehl mit würfelig geschnittenem Speck hellbraun, brät
einige Zwiebeln darin, und verdünnt es mit kochendem Wasser und so viel Essig,
als man die Säure liebt. Dann schüttet man die Bohnen zu der Brühe,
läßt sie noch einmal aufkochen, und richtet sie an.
Auch unter grüne Erbsen und Möhren die man mit Fleischbrühe, gerösteter
Semmelkrume und grüner Petersilie dämpft, schmecken junge, in Salzwasser
abgebrühte Puffbohnen sehr angenehm; so wie sie auch dann sehr wohl schmecken,
wenn man, sobald sie weichgekocht und abgebrüht sind, ein Stück recht
schöne frische Butter in die ganz heißen Bohnen steckt; sie einige Male
damit umschwenkt, und so verspeist.
Trockene Linsen oder Erbsen
Sind sie frisch, das heißt von dem laufenden Jahre, so setze man sie unbesorgt
mit kaltem Fluß- oder weichem Brunnenwasser auf, und sie werden
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