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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 23: Gemüse, Kohlrabi
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dies erste Wasser ab, und nochmals anderes kochendes darauf; schmecken die Bohnen
nach abermaligem Kochen noch sehr salzig, so brüht man sie zum dritten Male;
läßt sie endlich in dem letzteren Wasser ziemlich weich kochen, gießt
sie dann nochmals ab, schüttet gute Fleischbrühe daran, und brennt sie
mit bräunlich in Fett oder Butter geröstetem Mehle ein, oder schmort sie
in Butter, mit etwas Fleischbrühe, grüner Petersilie, Zucker und Semmelkrume.
Mischt man fein geschnittene und in Fleischbrühe weich gekochte Möhren
darunter, so gibt ihnen dieses einen angenehmen Geschmack.
Kohlrabi
Den gut geputzten, breit oder in längliche Streifchen geschnittenen Kohlrabi
wäscht man rein ab, bestreut ihn mit Salz, schwenkt ihn einige Male herum und
läßt ihn eine Weile mit dem Salze stehen, wodurch sich der wilde, ihm
eigentümliche Grasgeschmack verliert. Man setzt ihn dann sofort mit Fleischbrühe
auf, wenn man es seiner blähenden Eigenschaft wegen nicht vorzieht, ihn zuforderst
mit Wasser aufkochen und darin abbrühen zu lassen. Sobald er in der Fleischbrühe
weich gekocht ist, röstet man halb Mehl, halb Semmelkrume in Fett oder Butter
goldgelb, zerquirlt es mit der Brühe des Kohlrabis, und läßt ihn
noch ein Weilchen damit schmoren. Hat man Blumenkohl zur Hand, so tut man gut ein
Töpfchen wohl abgeputzten, besonders in Fleischbrühe weich zu kochen;
die Brühe davon mit an den Kohlrabi zu gießen, den Blumenkohl aber, wenn
jener in die Schüssel getan, oben darauf zu legen, und mit Muskat zu bestreuen.
Feiner schmeckt er jedoch wenn man ihn bloß in
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