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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 96: Fische, Muscheln
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Schnecken zu kochen
Die Schnecken müssen noch in geschlossenen Häusern sein, wenn sie dazu
taugen sollen. Dann kocht man sie in Salzwasser einige Mal auf, zieht sie aus dem
Häuschen, schleimt sie, schneidet vorn die Spitze, den Ring der um die Schnecke
geht, die obere schwärzliche Haut ab, brüht sie nochmals mit heißem
Wasser, und läßt sie eine Weile damit stehen, daß sie ausziehen.
Indessen tut man einige geschnittene Zwiebeln, gehackte Petersilie, Sardellen, eine
Prise klein geriebenen Majoran, fein gewiegte Zitronenschale, ein Stückchen
Butter, etwas Salz, einige Löffel voll Fleischbrühe und etwas Wein in
eine Kasserolle, legt dann die Schnecken hinzu, läßt sie 2 Stunden langsam
dämpfen, und schwenkt sie einige Minuten vor dem Anrichten mit etwas Mehl und
geriebenem Milchbrote um.
Muscheln gekocht
Die Muscheln werden rein abgewaschen, alsdann mit Salz und Zwiebeln in Wasser gekocht
und öfters umgerührt. Wenn sie aufgesprungen sind, so sind sie gar; man
gießt das Wasser durch einen Durchschlag ab, und gibt folgende Sauce darüber:
man läßt Butter zergehen, tut etwas Mehl, Pfeffer und Salz hinein, und
rührt es mit Wasser und Essig auf dem Feuer zu einer dicken Sauce an.
Auch gedämpft mit frischer Butter, Muskatnuß, Zitronensaft und Semmelkrume
schmecken die Muscheln nicht übel.
Froschkeulen
Man schneidet die Keulen von den Fröschen,
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