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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 11: Suppen, Suppe von Hühnerbeinen
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sie recht weich kochen, gießt sodann auf jeden Schoppen Beere einen Schoppen
(1/2 Bouteille) Wein, tut die am Zucker abgeriebene Schale von einer Zitrone, ein
wenig gestoßenen Zimt Und Nägelein, und nach Belieben Zucker dazu, läßt
es noch ein wenig zusammenkochen, und richtet es über gebähte (geröstete)
Semmel - oder Weckschnitten an. - Die Heidelbeeren können auch, wenn sie weich
gekocht sind, ehe Gewürz und Zitrone daran kommt, durch einen Seiher getrieben
werden, damit Kerne und Hülsen zurückbleiben.
Suppe von Hühnerbeinen
Eine alte Henne wird wie gewöhnlich mit Wurzeln weich gesotten, und das beste
Fleisch davon genommen. Dieses Fleisch kann entweder zu einem Ragout geschnitten
und zugerichtet, oder mit Petersilie und ein wenig Charlottenzwiebeln fein gehackt,
und zu kleinen Klößen auf die Suppe gebacken oder gesotten werden. Alsdann
stoßt man die Beine, tut sie nach dem Stoßen mit 4 hartgesottenen Eigelb
in eine Kastrol, einen zuvor in Milch eingeweichten Kreutzerweck dazu, und füllt
es mit der Hühnerbrühe aus. Wenn es ein wenig zusammen gekocht hat, gießt
man die Suppe durch ein feines Haarsieb, tut ein wenig Muskaten darein, und erhält
sie auf Kohlen heiß, röstet hierauf Schnitten von Weck oder Milchbrot
, zieht die Suppe mit 3 Eigelb ab, und richtet sie über die Schnitten an. -
Die Klöße (Knöpflein) zu dieser Suppe werden auf folgende Art verfertigt:
Wenn das oben gemeldete Hühnerfleisch gehackt ist, druckt man einen
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