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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 18: Suppen, Kürbis-Suppe
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herum. - Es können auch von allen Arten Klöße dazu gemacht werden.
Krebssuppe mit Rahm
Diese wird eben so wie die vorhergehende gemacht, nur daß man zum halben Teil
der Suppe gute süße Milch nimmt, und die Schalen damit durchpreßt.
Die Suppe wird nach dem Durchtreiben mit Milch nicht mehr gekocht, sondern nur heiß erhalten,
das Gelbe von den Eiern hingegen mit einem halben Schoppen süßem Rahm
abgezogen und unter beständigem Rühren an die Suppe getan, damit sie nicht
gerinnt.
Aufgezogenes in eine Krebssuppe
Man schneidet die Rinde von einem ganzen und halben Weck, weicht das übrige
in gute Milch ein, rührt ein Viertelpfund Butter, und tut das Gelbe von 6 Eiern
darein; den eingeweichten Weck drückt man wohl aus, und rührt ihn nebst
einer Hand voll zart gestoßener Mandeln auch darein; hierauf schlägt
man das Weiße von 6 Eiern zu Schaum, tut Satz und Muskatnuß darein,
bestreicht blecherne oder von Papier gemachte Kapseln mit Butter, füllt obiges
ein, backt es im Backofen, macht es zu Schnitten, und tut sie statt des Brotes in
eine Suppe.
Kürbis-Suppe
Wenn der Kürbis (oder vielmehr ein gehörig großes Stück davon)
geschält, das Schleimige herausgenommen und derselbe in Würfel geschnitten
ist, läßt man ihn in guter Fleischbrühe weich kochen, zerquirlt
oder verrührt ihn recht fein, tut etwas Pfeffer oder nach Belieben geriebenen
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