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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 19: Suppen, Leber-Suppe
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Parmesankäse daran, zieht dann die Suppe, ohne sie weiter zu kochen, mit einigen
Eigelb ab, richtet sie über gebähte Weckschnitten an, und überstreut
sie mit in Butter gerösteter Petersilie.
Suppe von gelbem Lauch
Zum Frühjahr ist der Lauch am besten. Wenn er geputzt und zu gleich langen
Stücklein geschnitten ist, röstet man ein paar Messerspitzen voll Mehl
in einem Stücklein Butter gelb, dämpft den geschnittenen Lauch darin,
gießt gute Fleischbrühe daran, und tut ein wenig Muskatblüte dazu.
Wird die Suppe von gewöhnlichem Brot eingeschnitten, so kann der gekochte Lauch
gleich darüber angerichtet und aufgekocht werden. Sind es aber geröstete
Weckschnitten, so richtet man sie zuvor Mit Fleischbrühe an, zieht den gekochten
Lauch mit 2 Eigelb ab, und tut ihn darüber, ohne die Suppe mehr auf Kohlen
zu tun, sondern bringt sie gleich zu Tisch.
Zu einer Leber-Suppe
hackt man eine Kalbsleber mit einem Stück ungeräuchertem Speck Und etlichen
großen Zwiebeln, tut ein Stück Butter in eine Kachel, dämpft das
Gehackte nebst einer Hand groß Brodrinde darin, gießt gute Fleischbrühe
darüber, und tut etwas Muskatnuß und ein paar zerstoßene Nägelein
dazu. Wenn alles zusammen recht gekocht ist, treibt man es durch ein Sieb, backt
Schnitten von Weck oder Milchbrot gelb im Schmalz, und richtet die Suppe an, woran
auch etliche Eigelb abgezogen werden können.
Anmerkung: Werden zu dieser Suppe einige
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