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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 508: Zuckerbackwerk und Konfekt, Gußbögen
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Zimt, ein halbes Quint Nägelein in eine Schüssel, schlägt das Weiße
von 4 Eiern zu Schaum, nimmt 2 Quint fein pulverisierten Tragant nebst dem Saft
von einer Zitrone dazu, rührt den geschlagenen Schaum an die geschnittenen
und gestoßenen Mandeln, bestreicht die Bleche mit Butter oder weißem
Wachs, 2 Finger breit und eines großen Fingers lang, streicht Schnitten darauf,
backt sie in schwacher Hitze, nimmt sie mit einem breiten Messer behutsam ab, und
krümmt sie über ein kleines Wallholz.
Gußbögen
Ein halbes Pfund geschälte Mandeln schneidet man länglich zart, die Schale
von einer Zitrone und 2 Loth Zitronat auch fein länglich, siebt ein halbes
Pfund feinen Zucker, schlägt das Weiße von 4 Eiern zu Schaum, rührt
ihn an den Zucker eine halbe Stunde, und drückt von einer halben Zitrone den
Saft darein. Wenn die Masse dick ist, wird das Geschnittene nebst einer Messerspitze
fein pulverisiertem Tragant und einem halben Eßlöffel feinem Mehl daran
gerührt. Dies ist für Anfänger sicherer, damit nichts zu Grunde geht.
Die Bleche werden stark mit Butter oder weißem Wachs bestrichen. Zu einem
Bogen rechnet man einen Eßlöffel voll von der Masse, breitet dies mit
dem Messer so gleich als möglich in die Rundung aus, backt sie im Ofen bei
schwacher Hitze gelblich, und krümmt sie über ein Wallholz.
Zuckerstriezeln
Das von einer Zitrone am Zucker Abgeriebene tut man in eine Schüssel, 9 Eßlöffel
Weißmehl
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