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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 510: Zuckerbackwerk und Konfekt, Zwiebackbrot
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4 Loth geschälte Mandeln klein gewürfelt, die Schale von einer frischen
Pomeranze oder in deren Ermangelung 4 Loth Pomeranzenschalen ebenfalls fein, rührt
dies alles nebst feinem Mehl in den Zucker, bis der Teig in der Dicke wie ein Klosteig
(Knöpfleinsteig) und nicht mehr läufig ist, bestreicht dann die Bleche
mit Butter, setzt von der Masse jedesmal ein Kaffeelöffelein voll auf ein Blech,
aber nicht gar nahe zusammen, nimmt etwas gestoßenen Zucker in ein Sieb, fährt
damit schnell über die Brötlein, daß sie Glanz bekommen, und backt
sie in einem nicht zu heißen Ofen.
Zwiebackbrot
Ein Pfund gesiebten Zucker rührt man mit 20 Eiern eine Stunde, alsdann, wenn
die Masse recht dick wird, die klein geschnittenen Schalen von einer Zitrone, 2
Loth Anis, und zuletzt 1 Pfund Mehl darein, bestreicht 4 lange blecherne Model,
welche einer Hand hoch sein müssen, mit Butter, bestreut sie mit Semmelmehl,
füllt die Masse darein, und backt sie gelb. So bald der Zwieback kalt ist,
schneidet man ihn zu Schnitten, und röstet diese wieder gelb.
Mandelbrot
Ein halbes Pfund geschälte und zart gestoßene Mandeln, ein halbes Pfund
gesiebten Zucker, eben so viel feines Mehl, ein halbes Pfund frische Butter und
die klein geschnittene Schale von einer halben Zitrone, dies alles rührt man
mit 4 bis 5 Eigelb und einer Messerspitze voll feiner pulverisierter Potasche (heute
eher Backpulver) an. Liebt man das
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