|
|
| |
Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
|
| |
Seite 133: Salate und Kompotts, Sellerie
|
|
| |
Man legt die Eingeweide nebst dem ausgeschnittenen Magenfleische, die Lebern, ja
wenn man es haben kann, noch andere kleine Lebern, und die Herzen der Schnepfen
auf ein Brett, hackt alles fein durcheinander; ein wenig Butter, fein gewiegte Charlotten,
Muskat, Pfeffer, Salz, ein Ei und ein wenig eingeweichtes Milchbrot dazu gerührt,
auf dünne Schnitten von Semmel oder Milchbrot geschmiert, Butter in einen flachen
Tiegel zergehen lassen, die Schnitten darauf gelegt, und unter öfterem Begießen
goldgelb gebraten. Sind die Schnepfen angerichtet, so werden diese Schnitten um
den Rand der Schüssel gelegt. Die Sauce wird apart herumgegeben. Mit Papier
umwunden, kann man die Schnepfen auch am Spieße braten.
Verschiedene Salate und Kompotts
Sellerie und ähnliche Salate
Man putzt etliche Köpfe Sellerie, legt sie ins Wasser, dann kocht man sie in
Salzwasser weich, tut sie heraus und läßt sie kalt werden. Dann schneidet
man sie in Scheiben, würzt sie mit Salz, Essig und Öl, (wenn man es liebt,
auch wohl mit Zwiebeln,) bestreut den Salat mit Pfeffer und gibt ihn zu Tische.
Eben so bereitet man Salat von geschnittenen
|
|
|
|
|