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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 137: Salate und Kompotts, Äpfelkompott
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Äpfelkompott
Man schäle feine saftige Äpfel, am liebsten Borsdorfer, stoße das
Kernhaus heraus, kerbe sie mit dem Messer, lasse die Schalen mit Wein und Wasser
auskochen, dämpfe die Äpfel, nebst Zucker, gewaschenen kleinen Rosinen,
gewiegter Zitronenschale und gebrochenem Zimt in dieser Brühe, fische die Äpfel,
sobald sie weich sind, behutsam heraus und lasse die Brühe noch so lange einkochen,
bis ein auf einen Teller geschüttelter Tropfen gerinnt, so werden sie, wenn
Du die Brühe darüber gießest, sobald sie kalt sind, mit dem schönsten
Gelee bedeckt sein.
Man kann die Äpfel auch in Hälften teilen, ohne Rosinen, bloß mit
Wein, Zucker, und Zitronenschale in einer kurzen Brühe weich schmoren, und
wenn sie kalt sind, mit Gelee von eingemachten Früchten belegen. Auch Quitten,
geschält, ausgesteint und in Viertel geschnitten, geben mit Wein, Zucker, Zimt
und Zitronenschale gedämpft ein herrliches Kompott.
Auch feine Birnen, als Muskateller und ähnliche, eignen sich auf gleiche Weise
behandelt zum Kompott.
Äpfelmus
Man schäle die Äpfel, schneide sie in Scheiben, koche sie mit Wasser,
kleinen Rosinen, Zucker, Zimt und Zitronenschale und quirle sie, wenn sie weich
sind, zu einem sämigen Muse.
Noch feiner wird das Äpfelmus, wenn man es durch einen Durchschlag reibt und
mit einigen weichgekochten Birnen oder Quitten vermischt; doch müssen alsdann
die Rosinen wegfallen.
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