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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 135: Salate und Kompotts, Krautsalat
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angenehm, wo es kein frisches Gemüse gibt, da man ihn jahrelang aufheben kann.
Frischer Krautsalat
Man hobelt schönes festes Kraut recht fein, salzt es, drückt es aus, mengt
es mit Essig und Öl und vermischt es auch wohl mit gut geputzter Brunnenkresse,
abgekochten roten Rübenscheibchen, Sellerie und Kartoffeln; bestreut den Salat
mit Pfeffer, mischt, wenn man es liebt, auch fein gehackte Zwiebeln darunter und
richtet ihn an.
Warmer Krautsalat
Sobald das Kraut, wozu das blaue am schönsten, gehobelt ist, schneidet man
ein gutes Stück Speck in Würfel, läßt ihn in einer tiefen Kasserolle
ausbraten, und gießt, wenn er sich färbt so viel Essig daran, als man
zu der Menge des Krautes für gut findet. Sobald es aufgekocht, schüttet
man das Kraut hinein, salzt es, wirft ein paar Hände voll frische Weinbeeren
oder fein geschnittene Äpfel dazu und läßt sie mit dem Kraute schmoren.
Ist dieses bald weich, so tut man etwas Zucker und einige Löffel fette Bratenbrühe
hinzu und dämpft es damit fertig.
Zu Schweinebraten, gebratener Gans, Karpfen: mit polnischer Brühe, Bratwurst,
Hasenbraten und dergl. schmeckt dieser Krautsalat vortrefflich.
Salat von Holunderknospen
Wenn diese Knospen noch ganz grün und geschlossen sind, brüht man sie
ab, kocht sie in Salzwasser weich und mengt sie mit Essig, Öl und Pfeffer.
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