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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 134: Salate und Kompotts, Hänschen Allerlei
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Kohlrüben, Spargel, Blumenkohl, grünen Schneidebohnen und Kartoffeln.
Den letzteren Salat pflegt man mit ausgegrätetem geschnittenem Hering oder
mit Zucker verrührtem Senf zu vermischen.
Rote Rüben
Kocht man in Wasser weich, schält sie warm, schneidet sie in runde Scheiben,
legt sie, wenn sie erkaltet, in einen Steintopf, streut Kümmel und geschnittenen
Meerrettich dazwischen, gießt Essig darauf und verwahrt sie bis zum Gebrauch.
Wenn man sie zudeckt, und den Topf bisweilen umschüttelt, halten sie sich wochenlang.
Hänschen Allerlei
Man putzt einige Kohlrabiköpfe, Kohlrüben, Möhren und Sellerieköpfe,
schneidet sie in Scheiben, sticht mit einem Blechförmchen oder mit dem Messer
allerlei Figuren davon aus, siedet sie in Salzwasser weich, läßt sie
ablaufen, und auf einem Siebe oder flachen Schüssel ausgebreitet, möglichst
abtrocknen. Eben so schneidet man zarte Wirsingköpfe und weiße Krautköpfe
in beliebige Teile und macht es eben so damit, endlich Blumenkohl, und wenn dies
alles fertig, so mischt man noch eingemachte kleine Essiggurken, dergleichen Bohnen
und Perlzwiebeln darunter, rangiert nun das ganze Gemisch in einen Steintopf, streut
Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Nelken dazwischen; kocht endlich Weinessig
mit den benannten Gewürzen ab, gießt ihn erkaltet auf das Gemengsel,
so daß er übersteht, deckt oder bindet es fest zu und verwahrt es. Dieser
Salat ist sehr wohlschmeckend und ist besonders in der Jahreszeit sehr
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