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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 132: Braten, Schnepfen zu braten
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gespickt, und in einer Kasserolle mit Butter, Zwiebel, Lorbeerblättern, Zitronenscheiben
und etwas Fleischbrühe, auch wohl Essig, auf die eben angegebene Weise gebraten.
Lerchen und Krammetsvögel
Werden bis an den Hals gerupft, dann die Haut über den Kopf mit den Federn
gezogen, die Augen heraus gemacht, der Schmutzdarm mit einer Nadel herausgezogen,
abgewaschen, leicht gesalzen und mit vieler Butter rasch in einem breiten Tiegel
braun gebraten. Ja recht fleißig begossen und gewendet, daß sie schön
saftig bleiben. Wenn sie bald gut sind, kann man sie mit gerösteter Semmelkrume
bestreuen. Eben so brät man alle andern kleinen, eßbaren Vögel.
Zu den Krammetsvögeln kann man, um die Butter zu sparen, ebenfalls etwas Fleischbrühe
zugießen.
Schnepfen zu braten
Die Schnepfen werden gerupft, die Haut vom Halse und über den Kopf abgezogen,
die Augen heraus gemacht, der Schnabel daran gelassen, der Leib ausgenommen, gewaschen,
mit Salz ausgerieben, die Beine beim ersten Gelenk umgedreht, in einander geschoben
und die Schnäbel quer durch die Schenkel gestochen, daß sie auf der andern
Seite heraus kommen und die Schnepfen zusammen halten. Dann werden diese gespickt
oder mit Speckstreifen umbunden; in eine Kasserolle ein Stückchen Butter, eine
Zwiebel, eine Möhre, ein Lorbeerblatt, einige Löffel Fleischbrühe
getan, die Schnepfen hinein gelegt und langsam gebraten.
Auf folgende Art bereitet man indes das Schnepfenbrot:
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