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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 69: Geflügel, Hühner mit Stachelbeeren
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über die Hühner angerichtet hat nebst den ausgebrochenen Krebsschwänzen
und Scheren, die man in Fleischbrühe heiß erhalten, zierlich auf der
Schüssel umher.
Die Butterklößchen kann man auch auf folgende Art machen:
Man knetet in ein reichliches Stück frische Butter so viel Semmelkrume als
die Butter annimmt, schlägt, nachdem es viel Masse, 1 bis 2 ganze Eier und
eben so viel Dotter dazu, mengt etwas klaren Zucker und Muskatnuß daran, und
siedet die Klößchen wie bekannt.
Junge Hühner mit Stachelbeeren
Die abgerupften Hühner werden ausgenommen, gewässert, gespickt und in
einer Kasserolle mit Butter und einigen Löffeln kochendem Wasser blasbraun
geschmort. Indes setzt man in einer andern Kasserolle Wasser auf, läßt
es kochen, putzt von den Stachelbeeren Stengel und Blätter ab, tut sie in das
kochende Wasser, läßt sie einige Mal darin aufkochen, schüttet sie
alsdann in einen Durchschlag, läßt sie ablaufen, tut Kochzucker in die
Kasserolle, gießt etwas Wasser darauf, läßt ihn kochen, schäumt
ihn recht klar ab, tut dann die Stachelbeeren hinein, einige Stückchen Zimt
dazu, schüttelt und schwenkt sie, läßt sie auskochen bis sie weich
sind, richtet sie an, und die Hühner, welche man mit ihrem Fette begießt,
darüber.
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Will man Hühner zum Vorteil des Haushaltes ganz einfach bereiten, so koche
man sie mit Salz und Wurzeln halb weich und tue dann Reis oder Gräupchen daran,
die man mit fein geschnittenem Kohlrabi oder Sellerie und grün gehackter Petersilie
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