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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 431: Torten, Zitronentorte
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mit Semmelmehl bestreut, ein 2 Messerrücken dicker Boden gewallt, der bis an
den Rand des Blechs gehen muß, die gebeizte Zitronenmasse darein gefüllt,
der andere Teig gewallt, mit Weinbackesmodeln, welche Laubwerk oder Herzen vorstellen,
ausgestochen, und auf die Torte gelegt, so daß nicht viel Öffnung dazwischen
bleibt, dann dieselbe mit einem Ei bestrichen, und in schneller Hitze gebacken.
Wenn sie fertig ist, wird von einem Viertelpfund gesiebtem Zucker, einem Eiweiß und
2 Eßlöffeln voll Erbselenssaft ein Eis gerührt, dann die gebackene
Torte auf dem Laubwerk geeist und wieder getrocknet.
Geschnittene Zitronentorte auf andere Art
Ein Potageblech wird ebenfalls mit einem Blatt Butter- oder Weinbackesteig belegt,
die nämliche bei der vorhergehenden Art beschriebene Füllung darein gemacht,
von 6 bis 8 Eiweiß ein steifer Schaum geschlagen, etwas geriebene Zitronenschale
darein getan, dieser Schaum über die Torte gebreitet, dieselbe in einer nicht
zu großen Hitze gebacken, und erst kurz vor dem Auftragen mit Zucker und Zimt
bestreut. Wenn es bälder geschieht, wird der Schaum weich und wässerig.
Es darf auch kein Zucker in den Schaum getan werden, weil er sich sonst im Backen
gern setzt. - Die Hälfte der Mandeln kann auch grob gestoßen werden.
Noch eine Art geschnittener Zitronentorte mit einem Guß
Hierzu ist auch die gebeizte Füllung am besten,
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