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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 386: Gelee, Creme und Kompott, Zitronengelée
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Soll die Portion stärker werden, so wird auch mehr genommen.
Zitronengelée mit Hausblasen
Drei Loth zuvor geklopfte Hausblasen schneidet man klein, setzt sie in einer reinen
Kastrol oder Zinnschüssel mit 3 Schoppen Wein auf Kohlen, nimmt die am Zucker
abgeriebene Schale von 2 Zitronen nebst dem Saft dazu, bindet 1 Loth Zimt und 1
Quint ganze Nägelein in ein zartes Tüchlein, kocht es mit dem Wein, bis
die Hausblasen ziemlich versotten sind, tut ein Viertelpfund auch etwas mehr Zucker
darein, schlägt 4 Eiweiß zu Schaum, rührt diesen langsam an das
Gelee, spannt eine Serviette an 4 Stuhlfüße, gießt das Gelee so
lang darauf, bis es hell abläuft, und füllt es dann in Salatschüsseln.
Will man's stärker von Zitronen haben, so können mehr genommen werden.
Auch von Pomeranzen kann man ein solches Gelee verfertigen.
Gelee (Gallert) von Hirschhorn
Ein Pfund Hirschhorn setzt man mit einer Maß Wasser in einem neuen Hafen zu,
kocht es so lang, bis ungefähr noch ein Schoppen daran bleibt, preßt
es nun durch ein Tuch, und läßt es über Nacht stehen, damit man
sieht, wie fest das Gestandene ist. Hierauf reibt man die Schale von 4 bis 5 Zitronen
am Zucker ab, nimmt den Saft auch dazu, kocht 2 Loth gebröckelten Zimt und
ein halbes Loth Nägelein mit einem halben Schoppen Wein wohl in einem kleinen
Geschirr, preßt es durch ein Tüchlein an die
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