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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 550: Zuckerbackwerk und Konfekt, Aufgelaufenes Zitronenbrot
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Mehl so darein, daß von dem letzten so viel zurück bleibt, um die Masse
damit wallen zu können. So bald nun dieselbe eines Messerrücken dick ausgewallt
ist, wird der Teig mit einem kleinen Weinbackes-Model ausgestochen, ein Blech mit
Butter bestrichen, stark mit Anis bestreut, das Brot darauf gelegt und gelb gebacken.
Es darf ein paar Stunden stehen, ehe es in den Ofen kommt, es wird desto besser.
Aufgelaufenes Zitronenbrot
Man siebt ein halbes Pfund feinen Zucker, schlägt das Weiße von zwei
Eiern zu Schaum, rührt diesen nebst dem Saft von einer halben Zitrone in den
Zucker, stößt 4 Loth geschälte Mandeln ganz fein, reibt eine Zitrone
am Zucker ab, nimmt dies nebst den Mandeln an die Zuckermasse, würgt anderthalb
Viertelpfund (12 Loth) feines Mehl darein, wällt den Teig auf einem Brett eines
starken Messerrücken dick, sticht ihn mit kleinen Weinbackesmodeln aus, bestreicht
die Bleche mit weißem Wachs, legt das Ausgestochene darauf und backt sie nur
in keinem heißen Ofen gelb. Sie können über Nacht stehen bleiben.
Muscazin (Muscasin, Muskazin) von Zitronen
Ein halbes Pfund ungeschälte Mandeln flößt man zart, siebt ein halbes
Pfund Zucker, schneidet die Schale von einer Zitrone, 2 Loth Zitronat und eben so
viel Pomeranzenschalen klein, stößt ein halbes Loth Zimt, ein Quint Nägelein
und für 6 Kreutzer Muskatblüte gröblich,
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