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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 497: Schmalzbäckerei, Zimtrollen
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Schmalz gelb, und bestreut sie auch mit Zucker und Zimt.
Zimtrollen
Ein Pfund Mehl, ein halbes Pfund Butter, ein Viertelpfund geschälte und zart
gestoßene Mandeln, ein Viertelpfund gesiebten Zucker, die klein geschnittene
Schale von einer halben Zitrone, eine Messerspitze gestoßene Nägelein
und ein Loth gestoßenen Zimt, dies alles zusammen macht man mit einem Ei,
dem Gelben von 2 anderen, ein paar Eßlöffeln voll saurem Rahm und ein
wenig Wein zu einem Teig, würgt ihn, überschlägt ihn ein paarmal
wie einen Butterteig, wallt ihn 2 Messerrücken dick aus, und schneidet Stücklein
davon, daß sie auf kleine Hölzlein können gewickelt werden; die
Hölzlein dürfen nur daumendick sein. Nun werden die Stücklein Teig
darüber gewickelt, mit einem dicken Näh- oder zarten Bindfaden umbunden,
in Schmalz gelb gebacken, und alsdann die Hölzlein herausgenommen. Noch besser
sind sie, wenn man sie mit eingemachten Früchten füllt.
Tabaksrollen
Zu diesen müssen die Hölzlein noch einmal so dick als zu den vorbeschriebenen
sein. Von gutem Butterteig werden Striche geschnitten, wie sie zu den Hölzern
erforderlich sind. Eine Rosinenfüllung ist hierzu am besten; man füllt
dieselbe auf die Striche, wickelt diese um die Hölzer, gibt dann im Binden
Acht, daß der Faden nicht zu weit von einander läuft, weil sonst die
Füllung im Backen herauskommt. Wenn sie
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