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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 434: Torten, Torte von Himbeeren
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Ochsenmark dazu getan, mit 5 bis 6 ganzen Eiern und dem Gelben von 4 anderen an
die Masse gerührt, etwas Muskatblüte darein, dann ein Potage- oder gewöhnliches
Kuchenblech mit Butter bestrichen, mit Semmelmehl bestreut, das Blech mit gutem
Butterteig ausgelegt, das Angerührte darein gefüllt, eine Hand voll geriebenes
Milch- oder sonst mürbes Brot mit etwas Zucker und Zimt vermischt, dasselbe über
die Torte gestreut, und solche in keiner schnellen Hitze gebacken.
Torte von frischen Himbeeren
Zu einer mittleren Torte wird ein guter Butter- oder Weinbackesteig von einem halben
Pfund Butter gemacht, ein Boden nach der Größe der Torte ausgewallt,
derselbe auf ein mit Mehl bestreutes Blech gelegt, der andere Teig auch gewallt,
ein 2 Finger breiter Strich davon geschnitten, und um den ausgewallten Teig, welcher
zuvor am Rand mit einem verklepperten Ei bestrichen werden muß, herum gelegt,
dann eine halbe Maß verlesene Himbeeren in einer Schüssel mit 2 Händen
voll Zucker und einem Zuckerlöffelein Zimt vermengt, die Torte damit 3 bis
4fach hoch belegt, neben mit einem Ei bestrichen, von dem übrigen Teig ein
Gitter darauf gemacht, oben wieder bestrichen, in einer frischen Hitze gebacken,
gleich warm mit Zucker überstreut, und zu Tisch gegeben.
Torte von Aprikosen mit einer Kruste
Sind es frische Aprikosen, so werden sie von einander geschnitten. Von einem halben
Pfund
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