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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 491: Schmalzbäckerei, süße Fastnachtküchlein
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der Teig fester als ein Klosteig (Knöpfleinsteig) ist, rührt ihn recht
glatt und nun 2 Eßlöffel Bierhefen daran, und läßt dann den
Teig gehen. Sobald er reif ist, werden Stücklein daraus gebrochen, dieselben
auf ein Brett genommen, ohne sie zu würgen, 2 Messerrücken dick leicht
ausgewallt, mit dem Backrädchen gleiche Stücklein davon geradelt und auf
ein mit Mehl bestreutes Handtuch (Serviette) gelegt, auf der gewallten Seite unter
sich in heiß gemachtes Schmalz eingelegt und gelb gebacken. Während des
Backens muß man sie immer ein wenig rütteln, daß sie besser auflaufen,
und nach diesem mit Zucker überstreuen.
Fastnachtküchlein auf andere Art
Einen halben Schoppen Milch verrührt man mit 2 Eiern, würgt Mehl und etwas
Salz darein, bis der Teig zum Wallen ist, nimmt ihn auf ein Brett, wällt ihn
aus, schneidet ein Viertelpfund Butter auf den halben Teil, schlägt die andere
Hälfte darüber, wallt ihn wie einen Butterteig zweimal und das letztemal
nur eines Messerrücken dick aus, macht mit dem Backrädchen viereckige
Küchlein davon, backt solche im Schmalz gelb, und bestreut sie nach dem Backen
mit Zucker.
Süße Fastnachtküchlein
Vier Eier, 2 Eßlöffel Rosenwasser, eben so viel Milch und 2 Eßlöffel
gesiebten Zucker rührt man zusammen, schafft so viel feines Mehl darein, bis
der Teig zum Würgen tauglich ist, nimmt ihn dann auf ein Brett, wallt ihn halbdick
aus, schneidet anderthalb Viertelpfund Butter
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