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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 501: Schmalzbäckerei, Spiegelbrot
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wieder, und macht so fort, bis alle gefaßt sind, legt sie dann mit dem Stiel
ins Schmalz ein, und breitet sie mit demselben ein wenig auseinander, daß sie
breit werden, und es einen runden Ballen gibt, kehrt sie hierauf gleich um, damit
sie nicht zu braun werden. Sobald sie auf eingeschnittenem Brot abgelaufen sind,
werden sie mit Zucker überstreut.
Spiegelbrot
Man schält ein Viertelpfund Mandeln, stößt sie zart, weicht das
Innere von einem abgeriebenen Kreutzerweck in Milch ein, rührt die Mandeln
nebst 4 Loth gestoßenem Zucker ein wenig mit 2 Eiern, den fest ausgedrückten
Weck auch darein, und zuletzt etwas klein geschnittene Zitronenschalen und etwas
gestoßenen Zucker dazu, daß die Masse in der Dicke wie cm Straubenteig
wird. Hierauf schneidet man von Oblaten viereckige Stücklein, legt auf die
Mitte der geschnittenen Oblaten eingemachte Himbeeren oder Kirschen, welche beide
Arten Früchte keinen Saft haben dürfen, ein anderes Oblatenstücklein
darauf, faßt die Stücklein in der Mitte, tunkt sie rings herum in die
Masse, und backt sie in Schmalz gelb. Im Backen muß man wohl Acht geben, daß sie
nicht braun werden, nachher überstreut man sie mit Zucker. - Statt dieses Teiges
kann auch ein gebrühter Teig dazu genommen werden.
Strauben (Straubenzen) von Wein
Einen halben Schoppen Wein macht man mit einem Stücklein Zucker siedend, schafft
feines
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