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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 166: Gemüse, schweizer Äpfel
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Schoppen, oder auch etwas mehr Wein, nebst einem Stück Zucker in eine Schüssel
oder in ein Potageblech, und setzt die gefüllten Äpfel darein; der Wein
muß bis an die Hälfte der Äpfel gehen. Sie werden in einem nicht
allzu heißen Ofen gelb gebacken, und auf eine Platte gesetzt. An den Wein,
der in der Schüssel von den Äpfeln übrig geblieben ist, tut man ein
paar Eßlöffel voll Himbeer- oder Kirschsaft, in deren Ermangelung aber
noch einen halben Schoppen Wein nebst einem Stücklein Zucker darein, läßt
es aufkochen, und gießt es an die Äpfel. Sie können warm oder kalt
aufgetragen werden.
Äpfel a la Suisse (Schweizer Äpfel)
Von 2 altgebackenen Kreutzerwecken reibt man die Rinde ab, schneidet das übrige
zu runden dünnen Schnitten, bestreicht einen Kastrol fingerdick mit Butter,
und legt die Weckschnitten unten im Boden dicht nebeneinander. Der ganze Rand muß mit
dem Weck belegt werden. Wo die Weckschnitten nicht dicht genug liegen, werden kleine
Stücklein dazwischen gelegt, 6 bis 7 große Äpfel geschält,
zu ganz kleinen dünnen Schnitzen geschnitten, in eine Schüssel getan,
und stark mit Zucker und Zimt vermischt. Alsdann wird eine starke Hand voll von
den Schnitzen fest auf die Wecken gedrückt, ein wenig frische Butter darauf
geschnitten, wieder eine Hand voll von den Äpfeln, und wieder Butter darauf
getan, und so fortgemacht, bis die Äpfel dem Weck gleich sind. Die Hauptsache
ist, daß die Äpfel ganz fest mit der Hand hineingedrückt werden.
Oben wird wieder ein wenig Butter hingetan, ein
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