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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 148: Gemüse, Schinkennudeln
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Zu Schinkennudeln
verrührt man ein ganzes und ein gelbes Ei, einen Eßlöffel voll sauren
Rahm, 2 Loth Butter, nebst ein wenig Salz in einer Schüssel, nimmt feines Mehl
dazu, macht einen Nudelteig davon, wallt ganz dünne kleine Kuchen aus, schneidet
sie zu viereckigen kleinen Stücken oder Blättlein so groß und so
lang wie ein Gleich, und läßt solche trocken werden. Dann wird ein Viertelpfund
Schinken, von welchem der Speck rein weg sein muß, klein gehackt, mit 4 Eiern
angerührt, eine fein geschnittene Zwiebel in Butter gedämpft, und wenn
er weich ist, auch an den Schinken nebst einer halben Maß gutem saurem Rahm
gerührt. Hierauf bestreicht man ein Potageblech mit Butter, mengt eine Viertelstunde
vor dem Anrichten die geschnittenen Blättlein mit einer Gabel langsam unter
den Schinken, füllt sie in das Blech ein, und läßt sie gemach aufziehen.
Schinkennudeln auf andere Art
Für 8 Personen wird von 2 ganzen Eiern und dem Gelben von 2 anderen ein fester
Nudelteig gemacht, und derselbe ganz dünn ausgewallt. Wenn die Kuchen trocken
sind, schneidet man kleine Fingers breite Nudeln, siedet solche im Salzwasser und
gießt sie durch einen Seiher, dämpft darauf eine klein gehackte Zwiebel
und ein wenig fein geschnittene Petersilie in einem Stücklein Butter, schneidet
ein Pfund gesottenen Schinken, der aber kein Fett haben darf, klein, verrührt
in einer Schüssel 6 ganze Eier
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