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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 440: Torten, Sandtorte
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Johannisbeeren mit den Stielen besteckt, deren Zubereitung bei den Konfitüren
angezeigt ist.
Es kann auch auf die Torte von den 10 Eiweiß ein steifer Schaum geschlagen,
eine Hand voll gesiebter Zucker nebst einer halb abgeriebenen Zitronenschale darunter
gemengt, ein Blech von der Form der Torte mit Butter bestrichen, der geschlagene
Schaum daraufgesetzt, gleich und schön in die Höhe getrieben, wieder mit
Zucker überstreut, in einem nicht zu heißen Ofen gelb gebacken, dann
der Schnee von dem Blech abgenommen, und statt des Eises auf die Torte gelegt werden.
Sandtorte
Ein halbes Pfund Butter rührt man recht leicht, schlägt 4 ganze und 4
gelbe Eier darein. Nimmt ein halbes Pfund feines Mehl, 4 Eßlöffel voll
gesiebten Zucker und die abgeriebene Schale von einer Zitrone dazu, rührt dies
alles miteinander noch rechtschaffen, bestreicht 2 Bögen Papier mit Butter,
legt von dem Teig auf einen derselben einen runden Boden, macht aus dem übrigen
Teig ein Gitter, legt es auf den anderen bestrichenen Bogen Papier, und backt jeden
besonders. Nach dem Backen wird der Boden auf eine Platte getan, mit eingemachten
Früchten gefüllt, das Gitter darauf gelegt, die Torte neben am Gitter
herum mit trockenen Früchten belegt, und mit Zucker und Zimt überstreut.
Statt der Früchte schlägt man auch von 6 Eiern einen steifen Schaum, bestreicht
ein Blech mit Butter, setzt von dem Schaum Häuflein eines kleinen Eies groß darauf,
treibt solche aber mehr in die Höhe, überstreut sie stark mit Zucker
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