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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 27: Suppen, Reissuppe
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Asche so lange anziehen, bis sie recht heiß ist, dann wird, ohne etwas
mehr darein zu tun, angerichtet.
Anmerkung. Nimmt man aber nicht alles obige zu der
Suppe, und macht sie geringer, so röstet man Schnitten von Weck oder Weißbrot
dazu, und richtet die Suppe darüber an.
Ein Reis
wenn es gut gekocht werden soll, wird sehr rein gewaschen, und siedendes Wasser
daran gegossen, darauf läßt man es, ohne es an's Feuer zu setzen,
ein wenig stehen, gießt das Wasser wieder davon ab, und anderes zum Kochen
daran. Wenn nun dieses recht eingekocht ist, verrührt man es wohl mit einem
Stücklein Butter, tut die benötigte Fleischbrühe nebst klein geschnittener
Petersilie dazu, und beim Anrichten noch etwas Muskatblüte darein.
Gestoßene Reissuppe
Ein halbes Pfund Reis wird verlesen, nicht gewaschen, sondern mit einem leinenen
Tuche wohl abgerieben, im Mörser gestoßen, und in einer Kachel (Topf)
mit kaltem oder heißem Wasser nebst einem ziemlichen Stück Butter, welche
aber frisch sein muß, zugesetzt. Man läßt es hierauf immer langsam
kochen, und füllt es mit nichts anderem als mit Wasser auf, tut das nötige
Salz daran, und richtet es alsdann so dick wie jede andere Suppe an, ohne weiter
etwas darein zu tun, nur wird ein wenig Muskatblüte darüber gestreut.
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