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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 487: Hefebäckerei, Rahmtörtlein
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der Waffelmasse darüber, läßt die Waffel wieder einen Augenblick
auf der nämlichen Seite über dem Feuer, bis der obere Teil ein wenig angezogen
hat, kehrt sie nun erst um, backt sie vollends aus, beschneidet sie nach diesem,
und überstreut sie mit Zucker und Zimt.
Rahmtörtlein
Von gutem Butterteig werden kupferne Mödelein, welche zuvor mit Butter bestrichen
und mit Semmelmehl bestreut sind, ausgelegt; der Teig darf nur eines Messerrücken
dick sein. Zu einem Dutzend nimmt man einen kleinen Kochlöffel Mehl in eine
Schüssel, 4 Loth gestoßenen Zucker, und wer Rosenwasser liebt, auch 3
Eßlöffel voll dazu, rührt es mit ein wenig Milch glatt, schlägt
9 bis 10 Eier daran, gießt einen halben Schoppen sauren und eben so viel süßen
Rahm darein, und rührt dies alles zusammen. Sind die Model groß, so darf
auch mehr Rahm genommen werden. Man füllt die Model hierauf von der Masse halb
voll, und backt sie sogleich im Ofen. Wer will, kann auch kleine Rosinen unten hinein
in jeden Model tun.
Torteletts von Butterteig
Zu dieser Bäckerei gehört eine blecherne Form, so weit wie oben ein Schoppenglas,
welche 3 Finger hoch, rings um in kleine Schuppen gebogen, auch unten und oben wie
ein Weinbackes-Mödelein offen sein muß, zu diesem ist noch ein eines
kleinen Fingers hohes rundes Blechlein von der Größe eines 24 Kreutzerstücks
erforderlich.
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