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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 523: Zuckerbackwerk und Konfekt, Quittenbrot
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Beffe von Quitten
Man siedet 3 bis 4 Quitten weich, schält sie, reibt das Mark auf dem Reibeisen
ab, wiegt 3 Viertelpfund davon, nimmt es in eine Schüssel, und siebt ein halbes
Pfund feinen Zucker. Ist der Zucker schlecht, so wird er nach kurzer Fäden
Art gesotten, und das Weiße von 6 Eiern zu Schaum geschlagen. Alsdann fängt
man an, das Quittenmark in der Schüssel zu rühren, tut einen Eßlöffel
Schaum und eben so viel Zucker daran, rührt dies eine Zeitlang, nimmt nun wieder
einen Eßlöffel von jedem, und macht so fort, bis Zucker und Eiweiß zu
Ende sind. Sobald die Masse ganz leicht gerührt ist, reibt man die Schale von
einer halben Zitrone darein, drückt den Saft derselben daran, setzt kleine
Häuflein auf weißes Papier, und trocknet sie langsam auf dem Ofen. Sie
müssen hart werden, und ganz weiß bleiben. Sie können auch über
Nacht in einen Backofen gestellt werden, welcher aber offen bleiben muß.
Zu Quittenbrot
siedet man 6 bis 8 Quitten, schalt sie, reibt sie auf dem Reibeisen, behält
davon 18 Loth Quittenmark, und setzt ein Pfund Zucker mit einem Schoppen Wasser
in einer messingnen Pfanne zu. Wenn er kocht und verschäumt ist, rührt
man das Quittenmark in einer Schüssel damit an, tut es wieder in die Pfanne,
kocht die Masse über schwachem Feuer unter beständigem Rühren so
lange, bis sie ganz dick ist, nimmt sie nun in eine Schüssel, läßt
sie unter beständigem
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