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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 116: Gemüse, Pudding von Erbsen
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angerührt. Wenn die Schalen gestoßen und in einem ziemlichen Stück
Butter gedämpft sind, gießt man eine halbe Maß gute Milch daran.
Sobald die Schalen mit derselben durchgetrieben sind, wirft sich die Krebsbutter
in die Höhe. Dann bestreicht man die Blättchen, tut von der angerührten
Fülle darüber, legt ein leeres Blättlein darauf, bestreicht ein Potageblech
mit Krebsbutter, legt die gefüllten Nudeln darein, überstreicht sie, sobald
sie wieder gegangen sind, mit Krebsbutter, und stellt sie in des Bäckers Ofen.
Die durchgelaufene Milch wird siedend gemacht, mit 4 Eigelb abgezogen, und besonders
zu den Nudeln aufgestellt.
Anmerkung. Sollen die Nudeln süß werden, so nimmt man statt des Grünen
und des Gewürzes gestoßene Mandeln und Zucker zu den Krebsen.
Pudding von Erbsen
Man verliest und wäscht ein Meßle (halb Achtel oder der 16te Teil eines
Würt. Simri) Erbsen sauber, setzt sie, wie gewöhnlich, mit frischem Wasser
an das Feuer, und tut gelbe Rüben, Sellerie - und Petersilienwurzeln dazu.
Wenn die Erbsen eingekocht und weich sind, treibt man sie durch einen Seiher, und
läßt sie erkalten, sie müssen aber recht weich und ganz dick eingekocht
sein, inzwischen rührt man ein Viertelpfund Butter leicht, schlägt 3 ganze
Eier und von 3 andern das Gelbe daran, nimmt eine Hand voll Semmel - oder Mutschelmehl,
und zuletzt die durchgetriebenen Erbsen dazu. Ist es mehr als ein starker Schöpflöffel
voll Erbsen, so bleibt das
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