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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 104: Gemüse, Pflück-Erbsen
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Will man durchgetriebene Erbsen haben, so werden sie auf eben diese Art zugesetzt,
- nur daß die Wurzeln gleich dazu kommen, und auch mit durchgetrieben werden.
- Wenn die Erbsen nicht Mark genug haben, so röstet man einen Kochlöffel
Mehl in einem Stücklein Butter gelb, dämpft eine fein geschnittene Zwiebel
darin, tut dies an die Erbsen, und läßt sie noch eine Zeitlang kochen.
- Dazu kann gegeben werden; Leberwürste, dürre und grüne Bratwürste,
grünes und dürres Schweinefleisch.
Brockel-(Pflück-)Erbsen
Werden sie mit gelben Rüben gekocht, so schneidet man die letzteren klein in
die Länge, nimmt von jedem Teil die Hälfte, wäscht sie, verdämpft
sie in einem Stücklein Butter, tut klein geschnittene Petersilie, Salz und
etwas Muskaten darüber, und gießt gute Fleischbrühe daran. Sobald
sie weich sind, werden 3 Messerspitzen voll Mehl in einem Stücklein Butter
lichtgelb geröstet, und an die Brockel-Erbsen getan. Sind sie kurz eingekocht,
so richtet man sie an, und belegt sie mit gebackenen jungen Hühnern oder Tauben.
Andere Art
Diese dämpft man ohne gelbe Rüben, läßt das Salz weg, tut Petersilie
und Muskaten darüber, und statt der Fleischbrühe gute Milch oder Rahm
daran. Wenn sie weich und kurz eingekocht sind, werden 2 Messerspitzen voll Mehl
in ein wenig Butter geschweißt, daran getan, und die Erbsen bis zum Anrichten
langsam
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