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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 495: Schmalzbäckerei, Pfaffenmocken
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wenig Zimt stark verrührt, die zerschnittenen Bretzeln darin eingeweicht, eine
Hand voll Semmel- und halb so viel Weißmehl untereinander gemengt, die geweichten
Bretzeln darin umgekehrt, in Schmalz gebacken, und stark mit Zucker und Zimt überstreut.
Pfaffenmocken
Zwei Weißbrote oder Kreutzerwecken werden zu Fingers dicken Schnitten geschnitten,
ans einer Schnitte 3 überzwerche Stücklein gemacht, 6 Eier mit nicht gar
einem Schoppen Wein stark verrührt, die Stücklein darin eingeweicht, einmal
umgekehrt, sobald sie durchaus weich sind, in Schmalz gelb gebacken, und noch warm
stark mit Zucker und Zimt überstreut.
Gebackene Finger
In den Rahm von 2 sauren Milchen (von 1 Maß), welcher aber recht gut sein
muß, schneidet man ein Viertelpfund Butter, nimmt 4 Eßlöffel Rosenwasser,
3 Eßlöffel gesiebten Zucker, das Gelbe von 3 Eiern und etwas feines Mehl
dazu, und würgt einen Teig daraus, der etwas leichter als ein Butterteig ist.
Wenn er einmal überschlagen worden ist, wallt man ihn nicht gar eines Fingers
dick aus, schneidet fingerlange und fingerbreite Stücklein davon, backt sie
in Schmalz gelb, und überstreut sie nach dem Backen mit Zucker und Zimt.
Gebackene große Rosinen oder Zubeben
Man setzt sie mit einem Glas Wasser und einem Glas Wein zu. Sind sie weich und ein
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