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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 315: Saucen, Petersiliensauce
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die Speise angerichtet wird, mit 3 bis 4 Eigelb ab. Diese Sauce kann zu den unter
den Gemüsen beschriebenen Krebsschnitten, Krebsstruckeln, Flädlein oder
Puddings gegeben werden.
Kukummernsauce
3 oder 4 Kukummern, nachdem man Sauce nötig hat, schält man, schneidet
sie zu runden Bröckelein, salzt sie ein wenig ein, und läßt sie
eine Viertelstunde stehen. Dann schneidet man eine Zwiebel fein, röstet einen
kleinen Kochlöffel Mehl dunkelgelb in einem Stücklein Butter, dämpft
die geschnittene Zwiebel und die ausgedrückten Kukummern stark darin, tut 3
Eßlöffel Essig, einen halben Schöpflöffel Fleischbrühe
und etwas Pfeffer dazu. Hat man Bratenbrühe, so wird solche noch dazu genommen,
daß die Sauce Farbe bekommt, im Gegenteil aber ein wenig Zucker gebräunt
und darein getan. Ist sie eingekocht, und mehr Sauce nötig, so wird mit guter
Fleischbrühe geholfen. Diese Sauce ist zu übriggelassenem Hammel-, Kalbsbraten
oder anderem Fleischwerk gut, das Fleisch muß zerschnitten, und darin gekocht
werden.
Anmerkung. Im Fall die Kukummern große Kerne haben, so wird das Innere ganz
herausgeschnitten und weggeworfen.
Petersiliensauce mit Zitronen
Eine Hand voll Petersilie wird mit ein wenig Zitronenschale und dem Mark von einer
Zitrone klein gehackt, ein kleiner Kochlöffel Mehl in einem Stücklein
Butter geröstet, das Gehackte darin gedämpft, ein Schöpflöffel
gute Fleischbrühe
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