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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 226: Große Pasteten, Pastete von Stockfisch
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Laiblein Brot gelegt werden, hierauf tue man wieder ganz dünne Schnitten Speck
auf das Fleisch, bestreicht mit einem Ei rings um das Fleisch, überschlägt
dann den Teig wieder recht fest gegeneinander, macht eine Form daraus wie ein langes
Laiblein Brot, bestreicht 3 bis 4 Bögen weißes Papier jeden besonders
mit Butter, schlägt einen um den andern fest um das Laiblein, macht oben durch
das Papier 2 Öffnungen in den Teig, daß der Dampf heraus kann, bestreut
ein Blech mit Mehl, legt die Pastete darauf, und läßt sie 2 Stunden im
Ofen backen. Wenn sie fertig ist, wird sie samt dem Papier an einem kühlen
Ort aufbehalten, bis sie kalt ist. Die Sulz darein wird wie bei der gesulzten Feldhühner-Pastete
verfertigt, dann das Papier davon losgemacht, und die Sulz, wenn sie zuvor ganz
abgekühlt ist, langsam durch die Öffnung darein gegossen; sobald solche
fest darin ist, kann sie gebraucht werden. Wenn man sie anschneidet, wird sie wie
eine Wurst zu Scheiben geschnitten. Auf die Jagd sind dies wegen des Packens die
besten Pasteten.
Pastete von Stockfisch
Eine Pastete wird von feinem Butterteig verfertigt, und mit einer Serviette oder
Papier ausgefüllt, sie kann auf solche Art gemacht werden, wie es bei der blinden
Pastete angezeigt ist. Doch will ich auch nachstehende Beschreibung von aufgesetzten
Pasteten machen: Will man eine Pastete von einem ganzen oder halben Pfund Butter
verfertigen, so werden 2 gleiche Böden eines starken Messerrücken dick
gewallt, der eine Teil oder Boden wird auf ein mit Mehl besätes Blech gelegt,
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