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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 492: Schmalzbäckerei, Mandelkräpflein
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auf die Hälfte, schlägt das Leergelassene darüber, wallt ihn zweimal
wie einen Butterteig und das letztemal eines starken Messerrücken dick aus,
macht mit dem Backrädchen viereckig Küchlein, backt solche, wenn sie alle
beisammen sind, im Schmalz, und bestreut sie nachher mit Zucker. - Dieser Teig kann
auch zu Mandel- oder Apfelkräpflein gebraucht, und dieselben im Schmalz gebacken
werden.
Mandelkräpflein in Schmalz gebacken
Ein Viertelpfund geschälte und fein gestoßene Mandeln nebst eben so viel
gesiebtem Zucker rührt man mit einem ganzen Ei, dem Gelben von 2 anderen und
einem Eßlöffel Rosenwasser eine Viertelstunde, und zuletzt noch etwas
fein geschnittene Zitronenschalen darein. Zum Teig nimmt man 4 Eigelb, den Rahm
von einer halben Maß sauren Milch, schafft Mehl und ein wenig Salz darein,
wallt den Teig, schneidet auf die Hälfte ein Viertelpfund Butter - schlägt
die andere Hälfte darüber, wallt ihn wie einen Butterteig und zum zweiten
Mal einen Messerrücken dick aus, legt den Teig der Länge nach, tut von
der gerührten Masse löffelweise auf den halben Teig, bestreicht ihn mit
einem Pinsel rings herum, soweit die Füllung geht, schlägt die leergelassene
Hälfte darüber, drückt mit dem Finger auf dem Teig an jedem Löffel
Füllung herum, schneidet die Kräpflein mit einem großzackigen Backrädlein
ab, backt sie im Schmalz gelb, und überstreut sie nachher mit Zucker und
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