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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 114: Gemüse, Krebskuchen
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geschält, und mit etwas Petersilie klein gehackt, dann wird das Innere von
einem Kreutzerweck oder Milchbrot in Milch eingeweicht, wenn es weich ist, nur leicht
ausgedrückt, an das Gehackte nebst etwas Muskatblüte und Salz getan, und
mit 4 Eigelb angerührt. Die Schalen von den Krebsen stößt man klein,
dämpft sie in einem Stücklein Butter, gießt eine halbe Maß Milch
daran, treibt es, wenn es ein wenig gekocht hat, durch ein Haarsieb, laßt
es stehen, bis es ein wenig erkaltet ist, rührt von der Krebsbutter 2 Eßlöffel
voll an die Fülle, und siedet dann die Krebsschalen noch einmal mit einem Schoppen
Milch. Wenn sie durchgepreßt und ein wenig erkaltet sind, rührt man 3
Kochlöffel voll Mehl nebst etwas Salz von der angerührten Milch glatt,
6 Eier daran, und verdünnt es vollends mit der Milch. Alsdann backt man kleine
Flädlein auf beiden Seiten, streicht von der Fülle darüber, wickelt
sie auf, und legt sie der Länge nach auf ein Zinn, gießt die erste durchgetriebene
Milch darüber, und läßt sie auf der Kohlpfanne ein wenig aufkochen.
Ehe sie aufgetragen werden, zieht man 3 Eigelb mit der Milch ab, und tut etwas Muskatnuß darein.
Krebskuchen in einer Sauce
Auf eine Platte für 6 Personen reibt man einen Kreutzerweck oder 2 Milchbrote
leicht ab, schneidet das übrige zu Stücklein, tut es in eine kleine Kachel
oder Kastrol, einen halben Schoppen süßen Rahm dazu, und setzt es auf
heiße Asche, bis das Brot weich ist, und den Rahm ganz angeschluckt hat. Dann
stellt man's auf die Seite,
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